Technologie

Menschliche Sprache ist im Frequenzbereich von 0,8 Hz bis 7 Hz moduliert. Das gilt für alle Sprachen der Welt und ist auch unabhängig von männlicher oder weiblicher Stimme. Das Auf und Ab der Sprachamplitude wird hervorgerufen durch die Aneinanderreihung der Sprachsilben. Physikalisch handelt es sich dabei um die Hüllkurve des Sprachsignals.

Zur Realisierung der Geräuschunterdrückung ist es wichtig, Sprache anhand der genannten Eigenschaft der Hüllkurve als solche zu erkennen und zu isolieren. Was hier so einfach klingt, beruht auf einem hochkomplexen Algorithmus, mittels dessen der Sprachanteil aus der gesamten Geräuschkulisse extrahiert und sodann als Nutzsignal weitergeleitet wird

Das geschieht in einem aufwändigen DSP-Programm, das auf dem Board des LINGUA in einer Flash-Memory gespeichert ist. Es wird im Digitalen Signalprozessor mit bis zu 100 Millionen Befehlen pro Sekunde abgearbeitet! Das System arbeitet derart effektiv, dass es keine Rolle spielt, in welchem Frequenzbereich die Störung liegt. Sie darf sogar im identischen Bereich der Sprache liegen. Wichtig allein ist die Identifizierbarkeit der Hüllkurve des Nutzsignals Sprache!

Im Gegensatz zu konventionellen Filtern geht Lingua also den umgekehrten Weg: es wird kein gestörter Frequenzbereich ausgelöscht, sondern das Sprachsignal wird aus dem unerwünschten Störumfeld herausgezogen und zum Ausgang des Systems geleitet. Daher auch der Begriff "Sprachextractor".

Nutzen Sie unsere Technologie und geniessen Sie es im Fall einer Funkübertragung, ohne QRM und QRN zu empfangen. Teams der Königsklasse des Motorsports nutzen ebenso diese Technologie und setzen sie für ihr Team-Radio ein. In der Formel 1 sind die Störgeräusche weitaus größer als das stärkste Funk-QRM.